Aufruf des BBK für die "Brüsseler Erklärung"

euDer BBK-Bundesverband ruft alle Künstlerinnen und Künstler auf, die "Brüsseler Erklärung - für die Freiheit der Kunst" zu unterstützen. Die Initiatoren, Claudia Roth MdB und Erhard Grundl MdB, wenden sich in dieser Erklärung gegen die Vereinnahmung von Kunst und Kultur durch rechtsnationale Strömungen in einigen Staaten der Europäischen Union.
Explizit genannt werden Österreich, Ungarn und Polen. Aber auch in Deutschland werden Forderungen laut, deren Inhalt und Wortwahl Erinnerungen an längst vergangen geglaubte Zeiten wecken, so die Verlautbarung des Bundesvorstands.  Die „Brüsseler Erklärung – für die Freiheit der Kunst“ wendet sich gegen die Tendenz, Kunst und Kultur zur Erreichung rechtsnationaler Ziele einzusetzen. "Derartige Bestrebungen verneinen die Freiheit der Kunst und untergraben die demokratischen Traditionen Europas." 
Zu den Erstunterzeichnern zählen der Entertainer Hape Kerkeling, die Schriftsteller Wladimir Kaminer und Ingo Schulze, der Präsident des Deutschen Kulturrates Prof. Christian Höppner, die Intendantin des Berliner Gorki-Theaters Shermin Langhoff, Sängerin Inga Humpe und Musiker Dirk von Lowtzow, der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Prof. Dr. Hermann Parzinger, sowie die GRÜNEN-Vorsitzenden Annalena Baerbock MdB und Robert Habeck MdB. Am 13. Juli 2018 ging die "Brüsseler Erklärung" online. Über den hier angegeben Link kann die Erklärung persönlich gezeichnet werden: www.change.org/p/brüsseler-erklärung

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren