Kulturwahlkampf: BBK und seine Wahlprüfsteine

versammlungDie Kommunalwahl 2020 in Bayern geht in ihre "heiße" Phase. Dazu hat die STÄNDIGE KONFERENZ DER KULTURSCHAFFENDEN AUGSBURG nun ein eindrucksvolles Finale im lokalen Kulturwahlkampf hingelegt. In der STÄNDIGEN KONFERENZ treffen sich seit 2013 die Vertreter der kulturellen Szene vor Ort. Der regionale BBK ist lange Jahre Mitglied der Vereinigung und bei den Treffen regelmäßig vertreten.  
Die Veranstaltung am 3. März hatte im Foyer des Staatstheaters am Martinipark einen entsprechenden Rahmen. Vor über 150 Gästen präsentierten sich neun Bewerber*innen für das Oberbürgermeisteramt. Alle Beteiligten hatten genau drei Minuten Gelegenheit ihre politischen Positionen zur Stadtkultur darzustellen. Sieben Minuten lang mußten sie sich dann den Fragen des Publikums und der Moderatoren stellen. In diese Fragerunde und die Wechselzeit am Mikrofon flossen einzelne Ergebinsse eines umfangreichen Katalogs von Wahlprüfsteinen ein. Der Katalog wurde im Vorfeld mit den kulturellen Akteuren der Stadt entwickelt und an die Parteien zur Beantwortung weitergereicht.
Zu den Wahlprüfsteinen hatte auch der BBK Schwaben-Nord und Augsburg drei Fragen eingereicht. Die erste Frage behandelte das Thema "Unterstützung zur Erlangung von Fördermitteln". Der BBK möchte dabei eine städtische Förderstelle installiert wissen, die professionelle Hilfestellung bei der Beantragung von Fördermitteln leistet. Beantragungen werden immer komplexer und sind von Ehrenamtlichen nur noch schwer zu stellen, so der Verband. Die zweite Frage betraf die Zukunft des Augsburger Glaspalastes, für den ein Konzept als Standort regionaler und überregionaler Bildender Kunst noch immer aussteht. In der dritten Frage ging es um das Thema "Kunst am Bau" und ob die Kommune bereit sei, sich für Ausschreibungen und Kunstwettbewerbe bei kommunalen Bauten einzusetzen.

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