BBK-Umfrage zur Wirtschaftlich/Sozialen Situation 

bbk bundesverbandAm 27. März 2020 startete die BBK-Umfrage zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstler*innen (siehe Blog vom 31. März 2020). Der hohe Rücklauf macht bereits jetzt eine Zwischenauswertung der Antworten zu den Corona-Folgen möglich. 
Erwartungsgemäß befürchten oder haben 94 % der Befragten bereits Einkommensausfälle aus ihrer künstlerischen Tätigkeit. 63 % verzeichnen Einbußen bei der künstlerischen Lehrtätigkeit, 68 % fehlt es vor allem mittel- und langfristig an (Folge-)Aufträgen. Hilfreich seien vor allem Ausfallhonorare und nicht rückzahlbare Zuschüsse aus Nothilfefonds, aber auch ein befristetes bedingungsloses Grundeinkommen. Rund 49 % sehen sich durch die Corona-Krise inspiriert zu neuen künstlerischen Ideen und 37 % nehmen neue Kooperationen zwischen Bildender Kunst und Gesellschaft wahr. Das Zwischenergebnis zeigt: Es besteht Bedarf an Hilfen, die der künstlerischen Arbeitsrealität angepasst sind. Zugleich entwickeln Künstler*innen in der aktuellen Lage neue Perspektiven für ihr Schaffen.
Die Umfrage, die der BBK seit 1994 zum siebten Mal durchführt, erhebt Daten zum Einkommen, zur Altersversorgung und anderen Rahmenbedingungen Bildender Künstler*innen, die aus keinen anderen Quellen verfügbar sind. Die komplette Auswertung wird am 13. November 2020 in der Akademie der Künste in Berlin vorgestellt werden. Die Befragung läuft noch bis zum 15. Mai 2020. Eine Teilnahme ist hier möglich: https://umfrage.bbk-bundesverband.de/ Der BBK ruft alle Bildenden Künstlerinnen und Künstler auf sich an der Umfrage zu beteiligen. Quelle: BBK Bundesverband, Pressemitteilung vom 14. April 2020

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